Mitten in St. Petersburg

Russisch sprechen, mit Rubel bezahlen, strenge Passkontrollen, sich in einer 6-Millionen Einwohner - Stadt zurechtfinden, dem unbeständigen Wetter trotzen, die orthodoxe Kirche kennenlernen, Geschichte live erleben......mitten in St. Petersburg!
Vom 12. bis zum 19. September 2017 reiste die Russischgruppe der 7. und 8. Klassen unserer Schule nach Sankt Petersburg.
So eine Reise an einen besonderen Ort hinterlässt Eindrücke fürs Leben. Was wir uns mitgenommen haben:
Die Stadt, gegründet von Zar Peter dem Großen im Jahr 1703, hat 580 Brücken und das tiefstgelegene Metrosystem der Welt. Eine Fahrt mit der Rolltreppe in einer der U-Bahnstationen dauert eine gefühlte Ewigkeit.
Das Gold der Zaren funkelt überall. Unvergesslich war der Besuch im Katharinenpalast mit dem berühmten Bernsteinzimmer und dem über und über mit Gold verzierten Thronsaal.
Im Sommerpalast Peterhof verzauberten uns die versteckten Wasserspiele, ein ausführlicher Spaziergang im Park, die Prunkräume des Palastes und die Aussicht aufs Meer.
Unsere Stadtrundgänge führten uns über den Newskij Prospekt bis zum Winterpalast. Die Eremitage zählt mit ihren 350 Sälen und 60 000 ausgestellten Exponaten zu den größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Unsere russische Reisebegleiterin Angie zeigte uns zusätzlich als „Gustostückerl“ die unglaubliche Sammlung französischer Impressionisten. Diese Werke haben wohl noch nicht viele Menschen im Original bewundern können.
In unserer Sprachschule wurden wir von zwei professionellen Sprachlehrerinnen betreut, Konversation konnten wir mit Schülerinnen einer russischen Schule im Debattierclub Mansarde über den Dächern der Stadt üben.
Auch die russische Küche überzeugte uns mit ihren Köstlichkeiten: russischer Salat, Piroggen, Blinis, Borschtsch und vieles mehr.
Unser Quartier in zentraler Lage bot uns genügend Platz, einen gemeinsamen Frühstücksraum und viel Herzlichkeit durch Irina, unsere Gastgeberin.
Vielen Dank an Prof. Zita Szell für die aufwändige Organisation dieser außergewöhnlichen Reise und an Prof. Bauer-Lendl Dorothea für die Reisebegleitung und Unterstützung.