ÖKOLOG-Jahresbericht 2016/17

1. Klasse:

Thema Gemüseanbau:

Im Rahmen des Themas Ernährung wurden in einem kleinen Hochbeet im Biologiesaal Pflücksalate angebaut. Die Schülerinnen und Schüler haben die Pflanzen dann versorgt, beim Wachsen beobachtet und immer wieder gekostet.

Thema Bionik:

„Wenn Gedanken fliegen – Was wir aus der Natur lernen können“ war der Titel des Projektes an der PH Burgenland. Den Schülerinnen und Schülern wurde in verschiedenen Stationen das Thema Bionik praktisch näher gebracht und aufgezeigt, wie man Biologie und Technik verbinden kann. Beispielsweise  Windräder um Energie zu erzeugen oder  Kläranlagen um Wasser zu reinigen.

2. Klasse:

Thema Wasser:

Im Rahmen des fächerübergreifenden Unterrichts haben sich die Schülerinnen und Schüler mit der Ökologie von Gewässern auseinander gesetzt. Folgende Punkte wurden behandelt:

Thema Stadt:

Schwerpunkt dieses Themas war die Stadt als Ökosystem. Folgende Themen wurden behandelt:

Thema Bienen:

Hier wurden folgende Themen bearbeitet:

3. Klasse:

Thema Ökostrom:

Im Rahmen der Themen Strom und Energiegewinnung im Physikunterricht wurden alternative Energiequellen, besonders Photovoltaik, näher besprochen sowie der Stromverbrauch in Haushalten und alternative Energiequellen im Burgenland.

Thema Lebensmittel und Konsumverhalten:

Als Abschluss der Themen Landwirtschaft und Nutztiere wurde im Biologieunterricht der Film „Taste the Waste“ angesehen. Dieser sollte den Schülerinnen und Schülern einen Denkanstoß zum eigenen Umgang und dem Umgang der Gesellschaft mit Nahrungsmitteln geben und welche Auswirkungen ihr Konsumverhalten weltweit hat. Ihre Meinungen und eigenen Erfahrungen mit Lebensmitteln und deren Verschwendung wurden dann in einer Diskussion besprochen.

Thema SAGMO:

Beim fächerübergreifenden Projekt „Schule macht green-mobil“ geht es um die Themen Verkehrsplanung und Mobilitätsforschung, mit besonderen Fokus auf Green Mobility verknüpft mit der Alltagswelt der Schülerinnen und Schüler. Dabei wird Verkehrsplanung von verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, es werden Exkursionen gemacht und selbst Daten erhoben und interpretiert. Durch die unterschiedlichen Schulstufen bzw. Schulen die bei diesem Projekt mitmachen, kommt es auch zu einem informativen Netzwerk in dem ein gegenseitiger Austausch an Wissen stattfindet.

4. Klasse:

Thema Gewässerreinigung:

Im Rahmen des NWIS-Unterrichts wurde zum Thema „Wasser“ die Kläranlage in Eisenstadt besucht. Grundlage war die vielfältige Auseinandersetzung mit diesem Thema im NWIS-Unterricht (Wassergehalt von Lebensmitteln ermitteln, Wasserhaushalt des Menschen, Beobachtung des wöchentlichen Wasserverbrauchs eines Haushalts, etc.).
Die Abwasserreinigung  bzw. –aufbereitung stellt einen wichtigen Aspekt für die Bereitstellung von Trinkwasser dar. Aus diesem Grund wurde eine Exkursion zur Kläranlage Eisbachtal in Eisenstadt unternommen. Folgende Aspekte mussten dabei in einem Protokoll festgehalten werden:

4., 5. und 6. Klasse:

Thema Integration:

Integrationsbotschafterinnen und -botschafter der Aktion „Zusammen-Österreich“, die Vorbilder für eine gelungene Integration in Österreich sind, hielten Vorträge an der Schule. Sie zeigten durch ihre Geschichten bzw. Biografien wie ein gelungenes Miteinander in Österreich möglich ist und motivierten die Schülerinnen und Schüler in Gesprächen ihre Chance auf Bildung zu nutzen und Vorurteile abzubauen. Schülerinnen und Schüler konnten offen Fragen stellen und eine Diskussion zum Thema Integration, Migration und Vorurteile führen.

6. Klasse:

Projektwoche Nationalpark Kalkalpen:

Die naturwissenschaftliche Projektwoche des Realgymnasiums wurde mit einer Führung durch den Nationalpark Kalkalpen gestartet. Dort lernten die Schülerinnen und Schüler, dass der Nationalpark Kalkalpen durch seine Gründung und den damit verbundenen Rückgang der intensiven forstwirtschaftlichen Nutzung die Qualität des dortigen Waldbestandes verbessern konnte. Es siedelte sich durch das Schutzgebiet auch der Luchs wieder an. Im Wasserkraftwerk Großraming, dem größten Kraftwerk an der Enns, wurde die Funktionsweise und Geschichte des Wasserkraftwerkes erklärt. Die Enns wurde von den Schülerinnen und Schülern bei einer Kanufahrt und Schluchtwanderung noch näher kennen gelernt, dabei besuchten sie historisch und ökologisch wertvolle Plätze. Zum Beispiel die Steinstufen Flößerdorf, welche von KZ-Insassen des Nebenlagers von Mauthausen erbaut und früher zum Holztransport genutzt wurden. Beeindruckend waren auch die schimmernden Sandbänke und die Ufervegetation. Es wurde ein Wasserfall besichtigt und während des Fußmarsches dorthin, konnten Tiere in ihrer natürlichen Umgebung näher erlebt werden. Bei einer Höhlentour, von einem erfahrenen Höhlenforscher geführt und ausgestattet mit Gummistiefeln und Stirnlampe, ging es durch die engen Gänge und es gab Höhlenflohkrebse und Fledermäuse zu betrachten. Ein Naturpark-Ranger erklärte ihnen die Tiere des Waldes und das Identifizieren durch ihre Spuren und Überreste. Es wurde auch spielerisch die Situation von Jägern und Gejagten praktisch veranschaulicht. Zum Thema Gewässerökologie wurden die Lebewesen in einem Bach näher untersucht und skizziert. Als Abschluss ging es in den Hochseilgarten Flößerdorf, in dem selbstständig geklettert werden konnte und daneben auch noch Grasfrösche beobachtet wurden. Nach einer Einweisung und einem Test durften die Schülerinnen und Schüler selbstständig klettern. Doch auch bei diesem Programmpunkt kam die Biologie nicht zu kurz und Grasfrösche wurden beobachtet.

Thema Sexuelle Gesundheit:

Ein Team der AIDS-Hilfe Steiermark führte einen Workshop zum Thema „Sexuelle Gesundheit – Schwerpunkt HIV/AIDS und andere sexuell übertragbare Krankheiten“ mit den Schülerinnen und Schülern aller 6. Klassen durch. Es gab in kleineren Gruppen Informationen zu den Themen Sexualität und Verhütung und die Schülerinnen und Schüler konnten Fragen dazu stellen.

Allgemein: