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Lage


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Daten zu unserer Schule (11.10.2016)

50 Klassen
1154 SchülerInnen (510 m / 644 w)
121 LehrerInnen (31 m / 90 w)
4 SprachassistentInnen (1 m / 3 w)
22 Nationalitäten
12 Religionsbekenntnisse

124 LehrerInnen (94 w / 31 m)

Unser Schulprofil

Unsere Schule ist eine traditionsreiche Schule - und so alt wie das Burgenland. Durch unsere Größe sind wir in der Lage, im Rahmen einer fundierten Allgemeinbildung viele individuelle Schwerpunktsetzungen zu ermöglichen.

Jeder einzelne Schüler ist uns ein Anliegen. Unser Fächerangebot reicht von humanistisch-kreativen Fächern über sechs verschiedene Fremdsprachen bis zu modernster Informationstechnologie.

Schon heute werden von unseren Absolventen viele unterschiedliche Kompetenzen wie z.B. Teamfähigkeit, vernetztes und kritisches Denken, Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung gefordert.

Wir sind bemüht, unsere Schüler bestens auf diese Anforderungen vorzubereiten und erwarten uns von ihnen auch Leistungsbereitschaft. Unser fachlich kompetentes Kollegium begegnet diesen Herausforderungen bewusst durch Aus- und Weiterbildung. Wir als Lehrerteam sind bestrebt, eine respektvolle Kommunikations-, Diskussions- und Vereinbarungskultur herzustellen.

Gemeinsam wollen wir eine positive, angstfreie und vertrauensvolle Lernatmosphäre schaffen. Wir legen Wert darauf, dass Entscheidungen offen und demokratisch getroffen werden. Nur durch eine konstruktive Zusammenarbeit aller Schulpartner können wir unsere Ziele erreichen.

Verhaltensvereinbarungen

Am 7.2.2006 stimmten die LehrerInnen der Schule mehrheitlich für die Annahme der Verhaltensvereinbarungen, wie sie am 2.2.2006 von den Mitgliedern des Dienststellenausschusses und den LehrerInnenvertretern im Schulgemeinschaftsausschuss in Rücksprache mit den anderen Mitgliedern der Arbeitsgruppe (Eltern und SchülerInnen) formuliert wurden. Sie sollen unter dem Motto "Vereinbaren statt Verordnen" sozusagen die "Verfassung" für unsere Schule bilden. Mehr dazu ...

Hausordnung

Die Schulpartner (Vertreter/innen der Lehrer/innen, Schüler/innen und Eltern) haben gemeinsam an einer Neufassung der Hausordnung gearbeitet. Es ging dabei um eine inhaltliche und vor allem sprachliche Überarbeitung, um den Text den heutigen Ansprüchen und Gegebenheiten anzupassen. Das Ergebnis der Arbeitsgruppe ist hier verfügbar. Dieser Vorschlag wurde am 1.6.2010 vom Schulgemeinschaftsausschuss genehmigt.

Hausordnung downloaden ...

Grundzüge der Leistungsbeurteilung an unserer Schule

Mit Beginn des Schuljahres 2004/2005 wurden vom Bundesministerium für Wissenschaft und Kunst neue Lehrpläne für die Oberstufe verordnet und gleichzeitig festgelegt, dass die Erziehungsberechtigten über die Kriterien der Leistungsfeststellung zu informieren sind. Auf der Homepage des Unterrichtsministeriums finden Sie detaillierte Informationen zu den neuen Lehrplänen und zur Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung (siehe auch Projekt "Gemeinsam lernen" - "Lehrplan und Recht"). Hier finden Sie die wesentlichen Informationen zur Leistungsbeurteilung ...

Einige Daten zur Geschichte unserer Schule

Zu diesem Überblick gibt es eine Auswahl aus Bildern zur Geschichte der Schule.

Die fünf Schulstädte Ödenburg, Pressburg, Györ, Steinamanger und Güns befinden sich jenseits der neuen Grenze – das Burgenland benötigt dringend eine neue Schule.
Die Errichtung einer achtklassigen Mittelschule in der heutigen Martinskaserne wird beschlossen.
Für 129 Schüler beginnt der erste Schultag in der neuen Schule. Direktor Prof.Paul Iby klagt über Raumnot. Es gibt keinen Chemie- Physik- Musik- oder Turnsaal. Sogar im Speisesaal des Internats wird unterrichtet.
Die erste Matura findet statt. Jeder Kandidat muss zuvor eine schriftliche Hausarbeit vorlegen.

Der Ständestaat regiert in Österreich – alle Schüler müssen rot-weiß-rote Abzeichen tragen, von der Schule werden neue Bildungsziele verlangt:

  • sittlich-religiös
  • vaterländisch
  • sozial-volkstreu
Noch am Tag der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten werden Karzerstrafen wegen Tragens von Hakenkreuzabzeichen verhängt. Tags darauf befindet sich Direktor Kozdon bereits in Gestapohaft.
Die Schule übersiedelt von der Kaserne ins Theresianum. Richard Seidelmann wird neuer Direktor der "Oberschule für Jungen" – Für Mädchen steht die Schule nicht mehr offen.

Die Schule muss ihren Erziehungsauftrag mit der Hitlerjugend teilen:

Montag, Mittwoch und Samstag sind die Nachmittage für die HJ reserviert. Durch die zahlreichen Absenzen wegen Verpflichtungen in der HJ sinkt der Bildungsstand der Schüler dramatisch. Jüdische Schüler dürfen ab 1938 die Schule nicht mehr besuchen.

Ab 1942 werden immer mehr Schüler zur Wehrmacht eingezogen, darunter der spätere Landesschulinspektor Dr.Edmund Zimmermann und der spätere Direktor Franz Jurasowitsch. Am 21.4.1943 muss die 7.Klasse aufgelassen werden, 1944 wird der Schulbetrieb eingestellt.

Nach Kriegsende ist die Schule wieder auf Raumsuche – weder die Kaserne (von russischen Truppen besetzt) noch das Theresianum steht zur Verfügung. In der städtischen Hauptschule findet sie schließlich einige Räume.

Der Neubeginn: Direktor Johann Korber fehlt es an allem: wenige Lehrer stehen zur Verfügung, manche Schüler müssen täglich einen fünfstündigen Schulweg zurücklegen, Ernährungs- und Bildungszustand sind katastrophal.

Endlich! Nach 28 Jahren wird der Grundstein für ein neues Schulgebäude gelegt. Am 21.1.1953 findet die feierliche Eröffnung statt. Die Schule gilt in den 50er Jahren als eine der modernsten Anstalten Österreichs.
Die explodierenden Schülerzahlen der 70er Jahre (1976 erstmals mehr als 1000 Schüler) machen eine Erweiterung nötig. Unter Direktor Franz Jurasowitsch (seit 1970) kann 1987 ein Zubau mit 16 Räumen bezogen werden.
Direktor Thomas Mühlgassner (1990 – 2000) kann eine weitere Vergrößerung des Schulgebäudes fertigstellen.